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Bohuslav Martinu, geboren 1890 in Policka/Ostböhmen erhielt seinen ersten Violinunterricht beim Schneider seines Heimatortes. Aufgrund seiner bemerkenswerten Fortschritte finanzierten ihm die Bewohner seines Dorfes ein Studium am Prager Konservatorium, wo er ab 1906 Violine bei Josef Suk und ab 1909 zusätzlich Orgel und Komposition studierte. Nachdem er in den Jahren 1913 und 1914 als Aushilfsgeiger in der Tschechischen Philharmonie in Prag tätig gewesen war, verbrachte er den Ersten Weltkrieg als Musiklehrer in seiner Heimatstadt, weil er als wehrdienstuntauglich eingestuft worden war. Nach dem Krieg war Martinu wiederum Geiger in der Tschechischen Philharmonie.1923 zog er nach Paris, um dort seine Kompositionsstudien bei Albert Roussel zu vollenden. Bis 1940 lebte er in Paris, doch als sich der Einmarsch der deutschen Truppen abzeichnete, floh er und kam nach einer neunmonatigen Reise in den USA an. Dort wirkte Martinu als Kompositionsprofessor in Massachusetts, in Princeton und in New York. Nachdem er 1952 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten hatte, kehrte er 1953 nach Europa zurück, wo er bis 1955 in Nizza und kurzzeitig in Rom lebte. Danach unterrichtete er ein Jahr lang am Curtis Institut in Philadelphia. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Martinu in der Schweiz, wo er 1959 starb.

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