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Béla Bartók wurde 1881 im ungarischen Groß-Sankt-Nikolaus geboren (heute Rumänien). Sein Vater war Direktor einer landwirtschaftlichen Schule und spielte Cello in einem Amateurorchester. Die Mutter war Lehrerin. Nach dem frühen Tod des Vaters 1888 übernahm die Mutter allein die Erziehung und gab Bartók den ersten Klavierunterricht. Ab 1893 erhielt er Musik- und Kompositionsunterricht in Pressburg/Bratislava/Pozsony. Ab 1899 studierte er Klavier und Komposition in Budapest. Von 1908 bis 1934 war er Professor für Klavier an der Franz-Liszt-Musikakademie Budapest. Bartók verurteilte den Nationalsozialismus aufs Schärfste. Nachdem die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht übernommen hatten, weigerte er sich, weiterhin in Deutschland aufzutreten und wandte sich von seinem in Deutschland ansässigen Verleger ab. Außerdem untersagte er deutschen und italienischen Rundfunksendern 1937, seine Werke weiterhin zu senden. Bezeichnend ist seine briefliche Beschwerde an das deutsche Außenamt, dass seine Werke 1938 in der Düsseldorfer Ausstellung "Entartete Musik" nicht "gewürdigt" wurden. Seine liberalen Ansichten brachten ihn in große Schwierigkeiten mit rechtsradikalen Ungarn. 1940 emigrierte Bartók vor dem Faschismus in die USA, wo er 1945 in New York nach längerer Krankheit an Leukämie starb.

Link zur Bela-Bartok-Musikgesellschaft Österreich

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